{"id":1551,"date":"2019-09-21T15:53:00","date_gmt":"2019-09-21T13:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/vhsbnv09.bn-paf.de\/?p=1551"},"modified":"2020-01-21T15:54:59","modified_gmt":"2020-01-21T14:54:59","slug":"schutz-vor-android-malware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vhsbnv09.bn-paf.de\/?p=1551","title":{"rendered":"Schutz vor Android-Malware"},"content":{"rendered":"<div class=\"Apple-Mail-URLShareWrapperClass\">\n<blockquote>\n<div class=\"original-url\"><a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/schutz-vor-android-malware-welche-gegenmittel-helfen-wirklich\">https:\/\/www.androidpit.de\/schutz-vor-android-malware-welche-gegenmittel-helfen-wirklich<\/a><\/div>\n<div id=\"article\" class=\"system exported\" role=\"article\">\n<div class=\"page\">\n<h1 class=\"title\">Schutz vor Android-Malware: Diese Gegenmittel helfen wirklich<\/h1>\n<div class=\"metadata singleline\">\n<div class=\"date\">Update: Infos aktualisiert<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"leading-image\"><\/div>\n<div>\n<div>\n<p>Alle paar Monate gibt es eine Sicherheitsl\u00fccke bei Android, die angeblich hunderte Millionen Android-Smartphones betrifft. In den vergangenen Jahren zum Beispiel Quadrooter und Stagefright. Die Sicherheitsl\u00fccken unterscheiden sich aber erheblich. Wie sicher ist Android mit seinen Hausmitteln und was hilft wirklich gegen die Gefahren aus dem Internet?<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/quadrooter-details-android-sicherheitsluecke-teilweise-gefixt\">Quadrooter<\/a> handelte es sich um mehrere Sicherheitsl\u00fccken in Qualcomm-Treibern, die im Sommerloch 2016 f\u00fcr Furore sorgten. 900 Millionen betroffene Android-Ger\u00e4te. Gefahr! Gefahr! So stellten es zumindest die Entdecker dar. Um die Sicherheitsl\u00fccke Quadrooter auszunutzen, muss es dem Angreifer jedoch gelingen, auf einem Smartphone eine entsprechend konstruierte App zu installieren und auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p><ins><\/ins>Ganz anders gelagert ist die Schwachstelle <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/stagefright-sicherheitsluecke-patches-und-fixes\">Stagefright<\/a>. Diese war in den Funktionen zur Verarbeitung von Mediendateien bzw. -streams versteckt. Das Problem: Selbst ein Video einer MMS wurde durch diese Routinen geschleift. Ein Angreifer konnte\u00a0also dem User eine Datei schicken und der gef\u00e4hrliche Code wurde ausgef\u00fchrt. Ab Android 4.0 ist es aufgrund systeminterner Ma\u00dfnahmen schwieriger, die Sicherheitsl\u00fccke erfolgreich auszunutzen, aber es ist nicht unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Unterschied zwischen den beiden Sicherheitsl\u00fccken ist offensichtlich: Quadrooter erfordert einige Schritte seitens des Users, w\u00e4hrend Stagefright aus der Ferne und ohne User-Interaktion auszunutzen ist.<\/p>\n<h2>Welche Bordmittel gibt es gegen Sicherheitsl\u00fccken \u00e0 la Stagefright, Quadrooter &amp; Co.?<\/h2>\n<p>Android besitzt mehrere Wege, um die Sicherheit der User zu gew\u00e4hrleisten. Die drei wichtigsten Ma\u00dfnahmen stellen wir Euch hier im Detail vor.<\/p>\n<h3>Gegenmittel Eins: Installation unbekannter Apps verhindern<\/h3>\n<p>In den Systemeinstellungen von Android gibt es die Einstellung um Installationen von Apps unbekannter Herkunft zuzulassen. Im Auslieferungszustand ist diese Option deaktiviert, sodass Ihr nur Apps aus dem Play Store installieren k\u00f6nnt. Manche Hersteller haben <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/android-ohne-google-alternativen-zum-play-store\">einen eigenen App-Store vorinstalliert<\/a>, beispielsweise Samsung und Huawei. F\u00fcr diese gilt die Beschr\u00e4nkung der Option nicht.<\/p>\n<p>Diese Option sch\u00fctzt also mit einer simplen Ma\u00dfnahme gegen Malware, die \u00fcber einen nicht zuverl\u00e4ssigen App-Store\u00a0oder schlicht\u00a0Internetseiten verteilt werden &#8211; konkret also gegen den Hauptangriffsvektor von Malware. Denn aus dem Play Store fliegen solche Apps sehr schnell raus, und Nachrichten \u00fcber Malware im Play Store sind selten geworden. Unbekannte Quellen m\u00fcssen aber f\u00fcr App-Stores von Amazon oder auch f\u00fcr Alternativen wie F-Droid aktiviert sein. Was also tun?<\/p>\n<h3>Gegenmittel Zwei: Apps mit Googles Virenscanner \u00fcberpr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Google hat eine zweite Schutzlinie gezogen, die keine Kompatibilit\u00e4tsprobleme hat, daf\u00fcr aber die Sicherheit vor schadhaften Apps bietet:\u00a0Apps \u00fcberpr\u00fcfen. Ab Android 4.2 ist diese Einstellung vorhanden und mittlerweile als Google Play Protect Bestandteil der Google-Play-Services. Standardm\u00e4\u00dfig ist diese auch aktiviert und das solltet Ihr auch so belassen. Mit dieser Einstellung erlaubt Ihr, dass Apps vor der Installation auf <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/die-besten-antivirus-apps-fuer-android-im-test\">m\u00f6gliche Malware-Funktionen<\/a> \u00fcberpr\u00fcft werden. Ist dies der Fall, verweigert Android die Installation. So zumindest die Theorie.<\/p>\n<p>Quadrooter hatte damit \u00fcbrigens keine Chance. Google best\u00e4tigte gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.androidcentral.com\/google-confirms-verify-apps-can-block-apps-quadrooter-exploits\" target=\"_blank\" rel=\"nodigidip nofollow noopener\">AndroidCentral<\/a>\u00a0schon wenige Tage nach der Entdeckung, dass eine Malware, die auf Quadrooter setzt, nicht installiert werden k\u00f6nne &#8211; sofern die entsprechende Einstellung gesetzt ist. Androids Sicherheitschef Adrian Ludwig wiederum <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/+AdrianLudwig\/posts\/GXzJ8vaAFsi\" target=\"_blank\" rel=\"nodigidip nofollow noopener\">\u00e4u\u00dferte<\/a> sich ganz \u00e4hnlich zur Malware Gooligan, einer im Dezember 2016 bekannt gewordenen Malware, die Google-Konten angreift.\u00a0Was steckt hinter diesen\u00a0Entwarnungen?<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/video.androidpit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Videos zu aktuellen Technik-Themen findest Du auf unserer Video-Seite.<\/a><\/p>\n<p>Im Android Security Report war bereits 2016 zu lesen, dass mit dieser Technik die Bedrohungslage f\u00fcr Android-User signifikant reduziert werden konnte. Vor allem Malware-Apps konnte Google mit dem Feature den N\u00e4hrboden entziehen.<\/p>\n<p>Und diese Ma\u00dfnahme ist seit den ersten Versionen mehrfach verbessert worden. Grunds\u00e4tzlich funktioniert die App-\u00dcberpr\u00fcfung, indem der Fingerabdruck (Hashwert) einer APK berechnet wird. Dieser wird mit Googles Datenbank abgeglichen, die m\u00f6gliche Gefahren enth\u00e4lt. Google scannt nicht nur <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/die-besten-android-apps\">Apps im Play Store<\/a>, sondern auch APKs, die \u00fcber das Web zug\u00e4nglich sind. Dieser simple Weg ist schon recht effektiv, denn rund 90 Prozent aller au\u00dferhalb des Play Stores installierten Apps sind Google bereits bekannt und auf m\u00f6gliche Sicherheitsprobleme gescannt worden.<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Ich vertraue Googles Ma\u00dfnahmen und halte Android f\u00fcr sicher.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<p>Zus\u00e4tzlich ist es Google m\u00f6glich, aus Apps einzelne Features zu extrahieren und diese einem ganz \u00e4hnlichem Verfahren zu unterziehen. Damit kann Google gef\u00e4hrliche Features erkennen und den User bei Bedarf warnen und sogar die Installation einer solchen App verhindern. Inzwischen scannt Google sogar im Laufe des Betriebs die installierten Apps und kann somit auch vor nachtr\u00e4glichen Manipulationen an einer installierten App warnen. Im Extremfall gibt es sogar die M\u00f6glichkeit, <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/vorinstallierte-apps-loeschen-und-deinstallieren\">Apps vom Smartphone zu entfernen<\/a>, auch dann, wenn sich diese als Ger\u00e4teadministrator eingenistet haben.<\/p>\n<p>Vor den allerneuesten Malware-Attacken kann Google mit der App-\u00dcberpr\u00fcfung allerdings nicht sch\u00fctzen. Doch sp\u00e4testens nach wenigen Stunden, h\u00f6chstens Tagen d\u00fcrften beinahe alle Android-User vor der Installation von Malware-Apps gesch\u00fctzt sein &#8211; wie im Fall Quadrooter.\u00a0Im Play Store kommen \u00fcbrigens \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen zum Einsatz. Au\u00dferdem analysiert Google das Verhalten der dort registrierten Entwickler und kann unlautere Absichten von App-Entwicklern unterbinden.<\/p>\n<p>Von diesen Informationen beruhigt, wagte ich die Probe aufs Exempel. Warum nicht einmal versuchen, diesen Schutz zu pr\u00fcfen? Also aktiviere ich die unbekannten Quellen, installiere (als Gegenprobe) mehrere <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/die-besten-antivirus-apps-fuer-android-im-test\">Virenscanner aus dem Play Store<\/a> und begebe ich mich (recht einfallslos) auf die Suche nach <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/super-mario-run-test\">Super Mario Run f\u00fcr Android<\/a> &#8211; viele Downloads sollen ja voll mit Malware sein. Das Resultat? Die Installation klappt problemlos, mehrere Virenscanner warnen vor einer Bedrohung bzw. Gefahr. Beim genauen Hinsehen habe ich mir offenbar eine Adware eingefangen, die &#8222;unerw\u00fcnschtes Verhalten&#8220; an den Tag legen kann. Offenbar handelt es sich aber nicht um eine ausgefuchste Malware mit Gefahren f\u00fcr meine Daten oder Handyrechnung. Eine Warnung seitens Google erhalte ich nicht.<\/p>\n<p>Mein kleines Experiment zeigt: Googles App-\u00dcberpr\u00fcfung l\u00e4sst durchaus dubiose Apps durch. Unklar ist, ob es sich hierbei um eine bewusste Entscheidung handelt: Denkbar ist, dass Google bestimmte Formen von Adware nicht als Gefahr einstuft, sondern konkrete, gef\u00e4hrliche Funktionen in Apps finden will, bevor der Alarm losgeht.<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Google hat Android nur einen Basisschutz vor Malware verpasst.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<h3>Gegenmittel Drei: Aktuelle Sicherheitspatches<\/h3>\n<p>Doch Android basiert auf Linux und so gibt es noch eine dritte Schutzschicht f\u00fcr User: Denn der sicherste Schutz ist immer noch ein aktuelles und vollst\u00e4ndig gepatchtes Betriebssystem. Die tats\u00e4chlich extrem gef\u00e4hrliche Sicherheitsl\u00fccke Stagefright hat bei Google zu einem Umdenken gef\u00fchrt: Seither gibt es die <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/android-monatliches-sicherheitsupdate\">monatlichen Sicherheitsupdates f\u00fcr Android<\/a>. Inzwischen sind 18 dieser Patchsammlungen erschienen. Zum Verst\u00e4ndnis muss man wissen, dass Google diese Patches nicht nur f\u00fcr die aktuellste Android-Version bereitstellt, sondern die Patches (soweit erforderlich) auch f\u00fcr \u00e4ltere Android-Versionen bis Android 4.4 ver\u00f6ffentlicht.\u00a0Daher kann es also sein, dass ein Smartphone mit Android Oreo tempor\u00e4r auf einem sichereren Stand ist als eines mit Pie. Relevant f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung der Sicherheit ist der Stand der Sicherheitspatches.<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Bei der Debatte um Updates f\u00fcr Android muss es heute nicht nur um Android-Versionen, sondern auch um die Sicherheitspatches gehen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<h3>Allgemeines Gegenmittel: Eigenverantwortung ist unersetzlich<\/h3>\n<p>Eine vielleicht vierte Schutzmauer ist nat\u00fcrlich der User selbst: Wer all die obigen Sicherheitsma\u00dfnahmen ausschaltet bzw. ignoriert, den APK-Download aus einer SMS in gebrochenem Deutsch installiert und dann wie wild Codes an anonyme Nummern verschickt, der hat gegen alle Sicherheitsregeln versto\u00dfen, die man sich nur ausdenken kann.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft also, vorsichtig zu agieren und nicht jede angebliche Warnung per E-Mail, SMS oder <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/whatsapp-tipps-tricks\">WhatsApp<\/a> ernst zu nehmen:\u00a0Kopf einschalten und verantwortlich handeln ist immer eine gute Idee (nicht nur bei der Smartphone-Sicherheit).<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Warnungen aus dubiosen Quellen schlage ich immer aus.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<h2>Braucht es Sicherheits-Apps f\u00fcr Android?<\/h2>\n<p>Mein kleines, oben skizziertes Experiment war eindeutig. Mehrere von mir installierte Virenscanner warnen mich vor der von mir verwendeten Adware. In Googles Sicherheitsbericht ist mehrfach von potenziell gef\u00e4hrlichen Anwendungen die Rede, die Antiviren-Hersteller sprechen hingegen von potenziell unerw\u00fcnschten Apps, was eine geringere Schwelle ist und so mehr Apps betreffen\u00a0kann.<\/p>\n<p>Vor dieser Adware w\u00e4re ich \u00fcbrigens gesch\u00fctzt geblieben, h\u00e4tte ich nicht die unbekannten Quellen aktiviert. Ein weiterer bedenkenswerter Aspekt ist, dass es nat\u00fcrlich noch weitere Gefahren f\u00fcr Android-User gibt. Beim Blick auf die Beschreibungen der verschiedenen Security-Suites im Play Store f\u00e4llt auch auf, dass die Viren-Scanner-Funktionen nur ein kleiner Bestandteil sind. Viel n\u00fctzlicher sind hier die Datenschutzfunktionen oder der Schutz vor Angriffen via Webbrowser und E-Mail. Es gibt also durchaus Argumente f\u00fcr einen Virenscanner.<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Sicherheits-Apps sind nur in wenigen F\u00e4llen notwendig.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<h2>Empfehlenswerte Sicherheitseinstellungen im \u00dcberblick<\/h2>\n<p>Kurz zusammengefasst hier die Liste der empfehlenswerten Ma\u00dfnahmen und Einstellungen.\u00a0Zun\u00e4chst zu den wichtigen Systemeinstellungen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Sicherheit &gt; Unbekannte Quellen<\/em>: Am besten nicht erlauben bzw. direkt nach einer Installation wieder verbieten<\/li>\n<li><em>Google &gt; Sicherheit &gt; Google Play Protect<\/em>\n<ul>\n<li><em>Ger\u00e4t nach Sicherheitsbedrohungen durchsuchen<\/em>: Eingeschaltet lassen<\/li>\n<li><em>Erkennung sch\u00e4dlicher Apps verbessern<\/em>: Hilft Google, noch nicht gescannte Apps zu erkennen. Wahlweise aktivieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Virenscanner erscheint vor allem dann empfehlenswert, wenn Ihr h\u00e4ufig Apps aus unbekannten Quellen verwendet. Au\u00dferdem: <a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/die-deutschen-lieben-pin-und-passwort-doch-vorsicht-ist-geboten\">Installiert Sicherheitsupdates<\/a>, soweit sie f\u00fcr Euer Smartphone erscheinen. Liefert Euer Hersteller keine Updates oder nur unzuverl\u00e4ssig? Oder nur sehr z\u00f6gerlich? Schreibt dem Hersteller, dass er seine Update-Politik \u00fcberdenken sollte.<\/p>\n<aside>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Die Android-Bordmittel sind f\u00fcr mich ausreichend.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<h2>Fazit: Android ist sicher, aber nicht zu hundert Prozent<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck zur\u00a0Ausgangsfrage: Waren von Quadrooter wirklich 900 Millionen Ger\u00e4te betroffen? Theoretisch verwundbar f\u00fcr die Sicherheitsl\u00fccke: Ja. Aber die Schutzma\u00dfnahmen seitens Google d\u00fcrften diese Zahl schnell reduziert haben. Gerade in Europa werden die meisten Smartphones mit Google-Diensten verkauft, sodass vor allem asiatische Smartphones ohne Google-Addons \u00fcbrig bleiben. Und wer keine Apps aus unbekannten Quellen zul\u00e4sst, war eh aus dem Schneider (und somit eigentlich nicht f\u00fcr die Sicherheitsl\u00fccke anf\u00e4llig).<\/p>\n<p>Dies bedeutet aber auch: Quadrooter bedrohte bei weitem nicht hunderte Millionen Smartphones, sondern eine weit geringere Anzahl an Usern. Fraglich ist nat\u00fcrlich, ob die App-\u00dcberpr\u00fcfung alle Quadrooter-Exploits wirklich abfangen kann. Dies m\u00fcsste ein umfangreicherer Test mit entsprechend pr\u00e4parierten Apps zeigen. Ich bin aber gewillt Googles Entwarnung f\u00fcr belastbar zu halten: Die dahingehenden \u00c4u\u00dferungen Googles sind sehr konkret und deutlich.<\/p>\n<p>Stagefright hingegen ist nur mit einem Sicherheitspatch zu stopfen. Hier waren also tats\u00e4chlich die meisten Smartphones verwundbar, sodass zeitweise die Netzbetreiber die MMS-Zustellung deaktivierten. Google wiederum empfiehlt Messenger-Apps, Mediendaten nicht automatisch zu verarbeiten. Das perfide an Stagefright: Wer eine alte Android-Version ohne die Anzeige eines Sicherheitspatchlevels hat, ist noch immer von der Sicherheitsl\u00fccke betroffen. Stand heute sprechen wir vor allem von Usern, die Android 4.3 und \u00e4lter einsetzen, aber auch Kitkat- und Lollipop-Smartphones sind wahrscheinlich noch immer verwundbar.<\/p>\n<p>Google hat aus Stagefright gelernt und mit den monatlichen Sicherheitspatches den richtigen Weg eingeschlagen. Die Verbreitung der Updates muss allerdings immer noch weiter verbessert werden. Hier sind vor allem die Hersteller gefragt, die Updates auch an die User zu verteilen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/android-als-zielscheibe-mobiler-malware\">Die harte Realit\u00e4t: Darum wird Android nie sicher sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.androidpit.de\/tipps-sicherheit-datenschutz-smartphone\">Tipps zur Sicherheit und zum Datenschutz auf Android-Smartphones<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><em>Die Informationen in diesem Artikel wurden im August 2019 auf den neuesten Stand gebracht. \u00c4ltere Kommentare wurden nicht gel\u00f6scht.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<p>Dir gef\u00e4llt, was Du hier liest? 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