{"id":572,"date":"2016-07-13T07:15:29","date_gmt":"2016-07-13T05:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/vhsbnv09.bn-paf.de\/?p=572"},"modified":"2017-01-11T17:24:51","modified_gmt":"2017-01-11T16:24:51","slug":"gastbeitrag-wonderful-spam-lovely-spam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vhsbnv09.bn-paf.de\/?p=572","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Wonderful Spam, lovely Spam!"},"content":{"rendered":"<p>Gastbeitrag: Wonderful Spam, lovely Spam!<br \/>\nwonderfulspamWonderful Spam, lovely Spam! Bekannt als blechverpackte Fr\u00fchst\u00fccksvariante von Fleisch erf\u00e4hrt der Begriff Spam durch den Monty Python Sketch in den 1970er Jahren eine v\u00f6llig andere Bedeutung. Im Video als Kommunikationskiller verwendet (\u201eSpam, Spam, Spaaaaam, Spam, Spam\u201c), kommt es der heutigen Bedeutung von Spam schon sehr nahe.<br \/>\nIm Zeitalter des Internets wird Spam meist auf elektronischem Weg verschickt. Unter diesem versteht man den Versand von unerw\u00fcnschten E-Mails mit dem Zweck, dem Empf\u00e4nger entweder Daten beziehungsweise Geld abzuschlagen, oder ihm Produkte aufzuzwingen. Das kann nicht nur die Nerven strapazieren, sondern auch b\u00f6se Folgen haben. Diese E-Mails enthalten neben kommerziellem Inhalt, Rufsch\u00e4digung und Kettenbriefen auch Phishing oder Malware. Phishing-Mails sollen den Empf\u00e4nger dazu verleiten, sensible Daten preiszugeben, um dem Versender Zugriff auf seine Accounts zu verschaffen. Zu Malware z\u00e4hlen beispielsweise Trojaner, Viren und W\u00fcrmer, die sich durch Anklicken selbst\u00e4ndig auf dem Computer installieren.<br \/>\nEntwicklung in den letzten Jahren Bis Mitte des Jahres 2015 meldete Symantec, ein amerikanisches Unternehmen f\u00fcr Sicherheitssoftware, die niedrigste Spamquote seit 2003. Laut den Spezialisten von GMX und WEB.DE wurden im Jahr 2015 dennoch 105,9 Millionen Spam E-Mails pro Tag versandt. Im Jahr zuvor hingegen wurde nur die H\u00e4lfte registriert. Peter Meyer, Leiter des Cyber Security Service vom eco Verband der Internetwirtschaft e.V. sagt: \u201eDas Spam Aufkommen hat die letzten drei bis vier Jahre nachgelassen. Seit Oktober 2015 konnten wir jedoch einen massiven, wellenartigen Anstieg beobachten.\u201c Im Januar 2016 liegt der Spam Anteil im Vergleich zum gesamten E-Mail Aufkommen bei 59,6 %, berichtet der russische Antivirus-Softwarehersteller Kaspersky Lab.<br \/>\nRechtliche Lage f\u00fcr Betroffene<br \/>\nBildschirmfoto 2016-07-12 um 08.28.10Stammt die Spam E-Mail von einem Unternehmen, haben Sie gute Chance auf eine Unterlassung beziehungsweise eine Entsch\u00e4digung. Denn eine Werbe E-Mail ohne vorherigen gesch\u00e4ftlichen Kontakt ist ein Eingriff in das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht und kann somit als Spam identifiziert werden. Bevor man dem Anwalt jedoch einen Besuch abstattet, kann man mithilfe eines Musterschreibens aus dem Internet, in dem man sich auf dementsprechende Paragraphen beruft, den Spammer auf eigene Faust abmahnen. Versendet das Unternehmen erneut l\u00e4stige E-Mails, ist es zwangsl\u00e4ufig dazu verpflichtet, eine Strafe und eventuell anfallende Anwaltskosten zu \u00fcbernehmen. Eine andere M\u00f6glichkeit bietet die Internetbeschwerdestelle, denn dort kann der Nutzer den Spam problemlos melden. Verst\u00f6\u00dft dieser gegen das Gesetz, kann die Beschwerdestelle aktiv gegen den Spammer vorgehen. N\u00e4heres dazu finden Sie im unten stehenden Link.<br \/>\nSchwebt Ihnen eine Phishing-Mail ins Postfach, ist zus\u00e4tzliche Vorsicht geboten. Falls Sie auf die Masche hereinfallen und munter Ihre Daten in das gef\u00e4lschte Formular eingeben, oder gar \u00dcberweisungen t\u00e4tigen, haben Sie keine Aussicht auf R\u00fcckerstattung des Geldes. Sitzen Sie als Spam-Opfer schon so tief in der Patsche, sollten Sie das Konto umgehend sperren lassen und versuchen, bereits get\u00e4tigte \u00dcberweisungen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Das ist jedoch nicht immer ein leichtes Unterfangen.<br \/>\nTipps<br \/>\nReagieren Sie niemals und in keinster Weise auf Spam E-Mails. Diesen g\u00e4ngigen Ratschlag kann man nicht oft genug erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Legen Sie sich eine \u00f6ffentliche E-Mail-Adresse an. Diese k\u00f6nnen Sie bei Newslettern, Gewinnspielen oder \u00c4hnlichem angeben. Ihre private Adresse geben Sie nur an vertrauensw\u00fcrdige Personen weiter.<\/p>\n<p>Achten Sie auf orthografische und grammatikalische Fehler, denn diese sind meistens ein Indiz daf\u00fcr, dass die E-Mail von einem unseri\u00f6sen Absender stammt.<\/p>\n<p>Halten Sie Ihren Browser und Ihre Antivirensoftware auf dem neuesten Stand.<\/p>\n<p>Markieren Sie einzelne als Spam identifizierte E-Mails. Auch wenn der Spam-Filter sie nicht automatisch erkannt hat, merkt sich dieser f\u00fcr die Zukunft, was der Nutzer unter Spam versteht.<\/p>\n<p>Deaktivieren Sie die automatische Vorschau und das Anzeigen von Bildern in Ihrem Mail-Programm, denn durch die Nachladefunktion f\u00fcr Bilder kann der Spammer Ihre E-Mail Adresse verifizieren.<\/p>\n<p>Seien Sie immer wachsam und niemals arglos im Umgang mit Ihren E-Mails.<\/p>\n<p>Nun stellen Sie sich als Leser bestimmt die Frage: Wer geht mit seinen E-Mails denn nicht vern\u00fcnftig um? Aber aufgepasst! Spam-Versender haben in den letzten Jahren dazu gelernt. Sie gehen immer gezielter vor und personalisieren ihre Attacken. Sie wissen wo man uns am besten packt, n\u00e4mlich an den Emotionen. Sie wollen Angst machen oder Gier wecken, und das hat beides reichlich wenig mit Vernunft zu tun. \u201eWenn nur zwei von einer Millionen Adressaten in die Falle tappen, hat es sich f\u00fcr den Spammer bereits gelohnt\u201c, behauptet Peter Meyer.<br \/>\nBild:freedigitalphotos.net&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag: Wonderful Spam, lovely Spam! wonderfulspamWonderful Spam, lovely Spam! Bekannt als blechverpackte Fr\u00fchst\u00fccksvariante von Fleisch erf\u00e4hrt der Begriff Spam durch den Monty Python Sketch in den 1970er Jahren eine v\u00f6llig andere Bedeutung. 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